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BeitragVerfasst: 29. Juli 2011, 23:31 
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Registriert: 28. Juli 2011, 22:45
Beiträge: 594
Wohnort: Eckersdorf
Hallo Freunde !!

Sagt mir eure Meinung zu dem Thema.

Ich persönlich Vertrete die Meinung, dass der Ort (Kreissitz) auf dem Kennzeichen stehen sollte.
Leider entstehen nach Gebietsreformen immer wieder Buchstabengebilde, die Kreisnamen nach der Gebietsreform darstellen sollen. :roll:
Ein aktuelles Beispiel ist MSH Mansfeld-Südharz mit Verwaltungssitz in Sangerhausen. Vorher stand SGH für Sangerhausen.




Link:
http://www.hs-heilbronn.de/1022353/Kenn ... alisierung

„Initiative Kennzeichenliberalisierung”: Ergebnisse der Befragung liegen vor

•Mehrheit von 73 Prozent wünscht sich Rückkehr zum Altkennzeichen
•Große Zustimmung in den neuen Ländern und auch bei jungen Menschen
•Rund 17.000 Personen in 80 deutschen Städten befragt
Heilbronn, Dezember 2010. Die „Heilbronner Initiative Kennzeichenliberalisierung“ widmet sich den Möglichkeiten, auslaufende Kfz-Kennzeichen wieder einzuführen oder durch Gebietsreformen gefährdete Kennzeichen zu erhalten. Um heraus zu finden, wie die jeweilige lokale Bevölkerung zu dieser Idee steht, wurden dazu im Jahre 2010 mehr als 17.000 Personen in 80 deutschen Städten im Rahmen des Projekts, das unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Bochert, Studiendekan des Studiengangs Tourismusmanagement an der Hochschule Heilbronn, steht, befragt. Die Ergebnisse für die erste Befragungsrunde (51 Städte) liegen vor: Die große Mehrheit von gut 73 Prozent der Befragten in den Städten äußert den Wunsch zur Rückkehr zu ihrem Altkennzeichen, zwölf Prozent sprechen sich für die Beibehaltung der aktuellen Situation aus. Auffällig stark ist der Wunsch zur „Reform der Reform“ in den neuen Bundesländern vorhanden. Je kürzer der Kennzeichenverlust zurückliegt, desto mehr Befürworter gibt es. „Diese Ergebnistendenz in den neuen Bundesländern war zu erwarten. Überraschend ist jedoch, dass zwei Drittel der Befragten in den alten Bundesländern, wo die Gebietsreformen zum Großteil bereits in den 1970er Jahren durchgeführt wurden, ebenfalls zu ihrem Altkennzeichen zurück wollen. Dies zeigt, welche Langfristigkeit und Nachhaltigkeit das Thema hat“, so Prof. Dr. Ralf Bochert. Vor allem die deutliche Zustimmung der jüngsten Altersgruppe von 16 bis 30 Jahren fällt auf: Offensichtlich besteht ein eindeutiger Wunsch bei jungen Menschen nach Verortung in Ihrer Stadt. Das detaillierte Ergebnis der Befragung kann bei Prof. Dr. Ralf Bochert per E-Mail an bochert@hs-heilbronn.de angefordert werden.

Wichtigste Trends und Chancen:
„Die eindeutige Zustimmung der Menschen zur Wiedereinführung auslaufender Kfz-Kennzeichen in denjenigen Städten, die früher durch ein solches repräsentiert wurden, zeigt politischen Handlungsbedarf auf“, erläutert Bochert. „Insbesondere die auch für uns erstaunlich große Resonanz nicht nur regionaler Medien hat zur Wahrnehmung unseres Projekts sowie zu einer positiven Sichtweise der Idee beigetragen. Die Chancen, die sich daraus ergeben, liegen in den Vermarktungspotenzialen für die betroffenen Städte. Darüberhinaus ist das Ergebnis als Appell an die Landkreise zu deuten, deren Akzeptanz sich durch eigene Kennzeichen für wichtige Städte in den Landkreisen und die damit gezeigte Bürgernähe verbessern lassen würde.“ Im Rahmen der Heilbronner Initiative wird das „Hanauer Modell“ mehrerer Kennzeichen in einem Landkreis vorgeschlagen, das nach einer einmaligen Umstellung ohne zusätzliche Verwaltungskosten funktioniert: Im Main-Kinzig-Kreis (MKK) wurde so für die kreisangehörige Stadt Hanau ein eigenes Kennzeichen (HU) gesichert.

Inzwischen hat in Mecklenburg-Vorpommern das Verkehrsministerium in fünf Fällen die Zusagen für verschiedene Modelle mehrerer Kennzeichen pro Landkreis gegeben. So werden beispielsweise im Landkreis Nordvorpommern (NVP) ab 2011 auch die Kennzeichen RÜG (Rügen) und HST (Hansestadt Stralsund) vergeben. Neubrandenburg und die Hansestädte Wismar und Greifswald bekommen ebenfalls als kreisangehörige Städte ein vom Kreiskennzeichen abweichendes Symbol. Die Heilbronner Initiative hat in all diesen Städten und auf Rügen die Bevölkerung nach ihren Kennzeichenwünschen befragt.

In über 20 deutschen Städten hat seit Beginn des Projekts inzwischen der Stadtrat bzw. Gemeinderat sich für das eigene Kennzeichen ausgesprochen. In mehreren Bundesländern bilden die an dem Modell interessierten Städte jetzt Gruppen, um gegenüber den Ländern ihre Interessen zu vertreten. Das Bundesverkehrsministerium hat sich für Änderungen grundsätzlich offen gezeigt und verweist im Wesentlichen auf die Tatsache, dass die Organisation der Kennzeichenvergabe Ländersache ist.

_________________
Euer Oldtimerfreund Claus-Dieter
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